Ich über mich

Geboren bin ich 1968 in Bad Homburg v.d.H. (Hessen). Nach dem Abitur zog es mich auf die Bühne, wo ich 1989 als Chansonnier unter dem Namen Jo van Nelsen debütierte und bald mit dem Titel „Der Erdbeermund“ als Teil der Gruppe Culture Beat auch im Pop/Dance-Bereich international bekannt wurde. Mittlerweile habe ich mein 30jähriges Bühnenjubiläum gefeiert – als Sänger, Schauspieler, Sprecher, Moderator, Regisseur und Autor. Diese Vielfalt sowie meine Neugier auf alle Möglichkeiten, die sich mir bieten, betrachte ich als großes Geschenk und bin immer wieder erstaunt, wie sich all diese Gaben gegenseitig befruchten und zum nächsten Schritt in meinem Leben führen. So ist z.B. meine langjährige Erfahrung als Regisseur hilfreich dafür, dass ich als Coach schnell und angstfrei Gruppen leiten wie auch auf die psychischen Probleme Einzelner eingehen kann, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren.

Neben der Bühnentätigkeit habe ich mich schon immer für den Blick „über das Sichtbare hinaus“ interessiert. Die Innenschau mittels verschiedener Gesprächstherapieformen wie auch der Psychoanalyse schärften mein Verständnis für den Menschen genauso wie die Beschäftigung mit Homöo- und Osteopathie, Ayurveda und Yoga. Ab 1998 besuchte ich regelmäßig die Familienaufstellungsseminare von Dietrich Weth und Klaus Pfaff. 2007 führte mich dann mein Weg ans „Institut für energetische Wissenschaften“ (Köln/Venlo) für eine schamanische Ausbildung.

Den entscheidenden Schritt machte ich 2008, als ich mich in der ersten Ausbildungsgruppe von Helmut Meier (Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin, Systemische Psychotherapie-Chirotherapie, anerkannter Lehrtherapeut DGfS) zum Systemischen Coach ausbilden ließ. Die dreijährige, anerkannte Ausbildung habe ich 2011 mit einem Zertifikat des DGfs (Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen) abgeschlossen.
Seitdem biete ich Einzelsitzungen und Gruppenseminare an und halte Vorträge zum Thema Familienaufstellung.

Besonders hat sich inzwischen die Arbeit mit HIV-Positiven und LGBTQ*-Menschen herauskristallisiert, der ich in der „Akademie Waldschlösschen“ (Reinhausen bei Göttingen) und einer regelmäßigen Offenen Aufstellungsgruppe der AIDS-Hilfe Frankfurt nachgehe.

Auch die künstlerische Projektentwicklung und Regie mithilfe der systemischen Methode sind Kernstücke meiner Arbeit.

Besonders die Ansätze von Prof. Franz Ruppert (mehrgenerationale Psychotraumatologie, Aufstellung des Anliegens) wie auch die Lebensintegrationsprozess-Methode von Wilfried Nelles finde ich inspirierend. Das Beherrschen verschiedener Methoden, die ich individuell auf meine Klient*innen abstimme und in denen ich mich fortlaufend weiterbilde, erweist sich in meiner Arbeit immer wieder als sehr guter Weg. Dogmatik hingegen verstellt für mich eher den Weg zum phänomenologischen Sehen und Fühlen, der für diese Verstand und Gefühl ideal verbindende Methode so wichtig ist.

Ich freue mich auf weitere Erfahrungen auf meinem Weg - und auf Sie als Klient*in!

Neugierig geworden?

Vereinbaren Sie gern einen Termin mit mir zu einer ersten Beratung.